Staudruck-Anemometer inkl. Staurohr - MP 120 (Anemometer)

MP 120   (Anemometer)

pro Stück
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ab
€ 356,00
zzgl. MwSt.

Mikromanometer / Staudruckanemometer inkl. Edelstahl-Staurohr - MP 120

Vorteile
  • Differenzdruck und Luftgeschwindigkeit
  • Einheiten auswählbar 
  • Autokalibrier-Funktion
  • Min/Max- und HOLD Funktion
  • einstellbare AUTO-Off Funktion
  • verstellbare Hintergrundbeleuchtung
  • inkl. Prüfzertifikat
  • Transporttasche im Lieferumfang enthalten


Die Mikromanometer der Serie MP120 messen neben kleinsten Differenzdrücken auch Luftgeschwindigkeiten bis 40 m/s. Das MP120 ist klein, handlich und leicht, jedoch verfügt es über eine Genauigkeit von ca. ±0,5 %. Auf dem beleuchteten Display lassen sich der Differenzdruck und die Luftgeschwindigkeit deutlich ablesen. Im Lieferumfang enthalten sind eine praktische Softcase-Transporttasche, 2 x 1m Silikon-Schläuche, ein Edelstahl-Staurohr (TPL-06-0300) und ein Prüfzertifikat.

Das mitgelieferte Staurohr hat die Abmessungen:
- Durchmesser: Ø 6mm
- Nutzlänge: 300 mm

 


 

Technische Daten

  Einheiten Messbereiche Genauigkeit Auflösung
Differenzdruck Pa, daPa, mmH2O, InWG 0 bis ± 1000 Pa ± 0,5% v. Mw. ± 2 Pa 1 Pa
Luftgeschwindigkeit m/s, fpm, km/h

2 bis 5 m/s
2 bis 40 m/s

± 0,7 m/s
± 0,5% v. Mw. ± 0,3 m/s
0,1 m/s

 

 


 

Abmessungen (mm)

Staudruck-Anemometer

 


 

Wann setze ich welches Messprinzip ein?

Die Messung der Raumluftgeschwindigkeit sollte grundsätzlich nur mit thermischen Anemometern (z.B. Hitzdrahtanemometer KIMO VT110) durchgeführt werden. Prinzipiell eignen sich thermische Anemometer zur Messung sehr niedriger Strömungen, etwa von 0,15 bis 1 m/s. Thermische Anemometer funktionieren in der Regel nur bei einer Umgebungstemperatur von 0 bis ca. +50 °C. Außerhalb dieses Temperaturbereichs kommt es zu starken Messabweichungen, da die Regelungselektronik des Hitzdrahtmessprinzips nicht entsprechend ausgelegt ist.

Für Messungen an Zu- oder Abluftöffnungen wie etwa Tellerventilen, eignen sich Flügelradanemometer mit einer möglichst großflächigen Flügelradsonde (z.B. KIMO LV 110). Dabei ist zu beachten, dass bei stark wechselnden Luftgeschwindigkeiten mit Flügelradanemometern hohe Mittelwerte gemessen werden. Hitzdraht- und Flügelradanemometer sind empfindlich gegen staubhaltige Messumgebungen.

Für höhere Luftgeschwindigkeiten (> 3 m/s), hier besonders in Kanalquerschnitten, wird üblicherweise das Prandtl'sche Staurohr in Verbindung mit einem Mikromanometer (z.B. KIMO MP200) eingesetzt. Dieses Messsystem bietet bei einer verhältnismäßig hohen Messgenauigkeit eine unproblematische Handhabung (bis ca. ± 10° Messrichtungsabweichung aus der Strömungsrichtung) und eine Unempfindlichkeit gegen leichte Verschmutzungen und extremer Temperaturen. Mit der richtigen Auslegung des Differenzdrucksensors lassen sich quasi alle Strömungsgeschwindigkeiten > 3 m/s messen. Sogar bis > 100 m/s.

 


 

Kalibrierungen

Wir empfehlen eine jährliche Kalibrierung Ihres Messgeräts.
Ganz gleich welchen Parameter Sie kalibriert haben wollen, wir übernehmen es für Sie. Für mehr Informationen zu unserem Kalibrierlabor klicken Sie bitte hier.

MP 120 (Anemometer) - Staudruck-Anemometer inkl. Staurohr

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